Erzgebirge
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Erzgebirge

10. - 14.06.2009

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Teilnehmer: Renate und Manfred Mattola, Lenore und Jürgen (Cruiserjogi) Völker und Dunja (Streifenhörnchen) und Bruno (Paulaner) Walter.

Am Dienstag, 09.06.09 traf man sich um 18 Uhr in Riet vor Manfred´s Werkstatt zur Rollerverladung. Während Manfred die vier Burgmänner auf den Hänger fuhr und verzurrte, verknotete Dunja den Rest der Spanngurte in Reitermanier.
 

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Eine Pyramide für Jürgen, der ganz begeistert von der Handwerkskunst der Sachsen war.

Abfahrt war dann am Mittwoch um 8 Uhr. Über die A 81, A6, A 9 und A 72 fuhren wir dem Erzgebirge entgegen. Fahrer Manfred hatte nicht nur ein Herz für sich selbst, sondern auch für die anderen Raucher und musste immer pünktlich nach 90 Minuten den Sitz der Spanngurte überprüfen. Er wollte ja nicht, dass dem Hintermann plötzlich ein Burgmann entgegen flog.

Gegen 16.30 Uhr trafen wir dann in Seiffen ein, luden die Maschinen wieder ab und bezogen die Zimmer in unserer Herberge “Benneliebschänke”. http://www.bennelliebschaenke.de/

Anschließend unternahm man dann gleich bei Sonnenschein die erste kleine Ausfahrt von ca. 50 km, bevor man dann die Küche unserer Herberge dem ersten Test unterzog. Ergebnis: Hervorragend. Aber nicht nur die Küche war toll, sondern auch der Service in der Gaststätte.
 

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem was die Küche wieder zu bieten hatte, traf man sich dann am nächsten morgen bei Wind und etwas Sonnenschein zur ersten Ausfahrt. Es war zwar Sturm und Regen auf den Nachmittag angesagt, wir wollten die Zeit bis dahin aber noch nutzen. Um 10 Uhr ging es dann los.
 

Von der Unterkunft aus ging es über Neuhausen in Richtung Deutschgeorgenthal an der Talsperre Rauschenbach vorbei. http://de.wikipedia.org/wiki/Talsperre_Rauschenbach .Weiter über Bienenmühle zum tschechischen Grenzübergang bei Rehefeld-Zaunhaus und wir waren nun in Nordwestböhmen. Ab hier wurde es etwas hügelig (teilweise 15%) und das Wetter verschlechterte sich zusehends. Regen setzte ein, der Wind wurde heftig und irgendwann schlug plötzlich der Blitz hinter uns ein. Danach kam dann etwas Hagel vom Himmel. Wir fuhren weiter ohne Chance auf eine Unterstehmöglichkeit, da alles Wald und Wiesengelände war. Als wir dann zum Stausee “Vodni Nadrz Flaje” http://www.czecot.com/de/?id_region=8 kamen, beruhigte sich das Wetter wieder etwas. Während der Weiterfahrt nach Deutschneudorf kam wieder stärkerer Wind auf und wir beschlossen, abzubrechen. Nach 4 Kilometern war man wieder bei der Unterkunft, denn ich hatte ja eine Rundstrecke geplant. 60 km hatten wir von eigentlich 270 km geschafft.
 

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Ein Räucherbiker. Derselbe steht bei mir zuhause auf dem Schreibtisch.

Dieser sieht aus wie Crusiserjogi auf dem Burgman 400 seines Sohnes.

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SchlossFrühaufsteher Jürgen und ich fuhren am Freitag morgen um 6 Uhr zu einer Bäckerei nach Seiffen um uns den ersten Kaffee zu gönnen. Da es noch windig war, beschlossen wir, die restliche Tour vom Vortag umzubauen. Erst etwas runter ins Flachland und mittags dann ins westliche Erzgebierge. Also erst mal durch kleine Ortschaften nach Chemnitz und Zwickau um dann in Neukirchen-Lauterbach am dortigen Schloß  http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Lauterbach_(Neukirchen)  einen Halt einzulegen. Eine Bekannte von Lenore aus Winnenden hatte das Schloß gekauft und lies es gerade restaurieren. Nach einer Außenbesichtigung mit der Schloßherrin ging die Fahrt weiter durch Aue, Sosa, Eibenstock und dann durch Johannesgeorgenstadt zum nächsten Zielort, dem Fichtelberg bei Oberwiesenthal. http://de.wikipedia.org/wiki/Fichtelberg_(Erzgebirge) , http://www.oberwiesenthal-kurort.de/othal/idx.asp. Immer noch starke Winde und kurzfristige Schauer hielten uns davon ab, auf dem Gipfel beim Bikerhotel Panorama” einen Stop einzulegen und die herrliche Aussicht zu genießen. http://www.motorradundreisen.de/index.php?site=Motorrad-Hotel-Erzgebirge  Um nicht zu spät zum Abendessen zu kommen, führte uns der Rückweg über Jöhstadt, Schmalzgrube, Marienberg-Reitzenhain und Olbernhau.

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Und noch einen Schwibbogen für Lenore.
Was das soll? Alle Fenster an der Strasse in Seiffen waren mit Schwibbögen, Pyramiden und Räuchermännchen geschmückt wie an Weihnachten. Teilweise leuchteten sie den ganzen Tag. Am Schluß konnten wir keine mehr sehen

 

Samstag: Auf den heutigen Tag freuten sich alle! Schönes Wetter und dann im Prinzip die schönste Tour. Namen wie “Festung Königstein”, “Kirnitzschtal”, “Elbtal”, “Elbsandsteingebirge” und “Bastei” standen auf der Liste und dann diese Enttäuschung! Strassenzustände wie nach einem Krieg. Schlagloch an Schlagloch. Wirklich! Man muss sich das so vorstellen: Die Königstrasse (Fussgängerzone in Stuttgart): zertretener Kaugummi an Kaugummi. Jeder Kaugummi = ein Schlagloch mit mindestens 20 Zentimeter Durchmesser. Da konnte man ein Schlagloch vor lauter Schlaglöcher nicht umfahren. Und der Hammer: Elbtal und Bastei sind Weltkulturerbe. Besucher sollen kommen. Man will mit Eintritt u. a. Geld verdienen. Wie kann man dann von Bad Schangau aus die ausgeschilderte Zufahrtstrasse zur Bastei in einem solch jämmerlichen Zustand lassen.

Diese gesamte Strecke wurde im Motorrad-Tourenplaner als “landschaftlich schöne Strecke” ausgewiesen. Landschaftlich schön ja, aber nicht “Motorradfahrer freundlich”.

Unter dem Helm sang ich schon: “I want my Soli back” !

(Hit von Lenka. Titel: The Show. So ziemlich am Schluß singt sie: I want my money back)

Drum schenke ich mir jetzt den Streckenverlauf und zeig noch ein paar Bilder.

 

Jurgen

Und zum Schluß ein durch die Schlaglochtour fix und fertiger Cruiserjogi

 

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